|
 |
Freitag, der 23.6. 2005
Wir trafen (7 aufrichtige Sportler & 2 Trainer) uns um 13.30 Uhr unserer Schwimmhalle in der Fritz – Wildung – Straße. Nachdem das Gepäck in unseren Bus verladen wurde und sich die üblichen Verabschiedungsszenen (waren doch bloß 3 Tage) abgespielt hatten, konnten wir nach Hamburg aufbrechen. Nach wenigen Minuten hatten wir auch unser Motto für die Fahrt, inszeniert von den 3 Mädels von der Tankstelle: Allways looking the bright side of life
Unterbrochen wurde unsere Fahrt (Dank an den Fahrer Sven) auf der Raststätte Stolpe, als wir bemerkten, dass die Klimaanlage des Busses ein wenig viel Kondenswasser verlor, kein Wunder bei einer Innentemperatur von 18°C und 30°C Außentemperatur. Nach Rücksprache mit der Autovermietung konnte die Fahrt, nach einer gemütlichen halben Stunde in der Sonne sitzen, fortgesetzt werden.
Um 18 Uhr hatten wir endlich unser Ziel, das Freibad des SV Poseidon Hamburg erreicht. Nachdem das Gepäck ausgeladen wurde und die Zelte aufgebaut wurden, ging es für alle noch kurz (lockere 800 m) in das Wasser, um das Wettkampfbecken zu inspizieren.
Danach saßen wir alle noch gemütlich zusammen und ließen den Abend am Grill und bei Fackellicht ausklingen. |

|
Samstag, der 24.6.2005
Am Samstag Morgen, nach einer sehr kurzen Nacht, die für die ersten bereits um halb sieben zu Ende war, da die Sonne die Zelte zu wahren Glutöfen machte, stärkten wir uns bei einem ausgiebigen Frühstück für den Tag. Da der Wettkampf erst um 12 Uhr begann, beschlossen wir noch ein wenig Kultur zu betreiben, so dass wir zum Hamburger Hafen fuhren und an den St. Pauli Landungsbrücken entlang schlenderten. Nach anfänglicher Skepsis ließen wir uns auf eine Barkassenfahrt durch die Speicherstadt, den Binnenhafen und über die Elbe hinreißen. Kurz vor Ende der atemberaubenden Fahrt fing es am zu gewittern. Diese Sinnflut dauerte bis 13 Uhr an, so dass der Beginn des Wettkampfes sich um einige Zeit nach hinten verschoben hat.
Am Nachmittag zeigte sich die Sonne über Hamburg wieder von seiner besten Seite. Von dieser motiviert, zeigten alle Sportler gute Leistungen, so dass es als Lohn für die harte Trainingsarbeit einige Medaillen und sehr gute Zeiten gab. Als besonders erfolgreich zeigten sich vor allem Sandra und die „Masters“ Martin und Sven, die einige Medaillen mit nach Berlin zurück brachten.
Nachdem alle ihre Strecken geschwommen sind und alle Siegerehrungen vorbei waren konnten wir dank des guten Wetters wieder die Köstlichkeiten vom wärmenden Grill, zubereitet von Hauke, genießen.
Als sich die Nacht langsam näherte, wurde es noch einmal feucht. Einige hatten noch nicht genug vom Wasser und gingen noch einmal baden. In eine Gemeinschaftsaktion wollten insbesondere Antonia, Jette, Max, Hauke und Jessica versuchen ihre Trainer ins Wasser zu schicken. Alle Versuche blieben erfolglos bzw. wurden mit diversen Flügen in das Wasser gekontert.
Als alle trockene Sachen anhatten, saßen wir noch einige Zeit vor den Zelten bis sich nach und nach alle in ihre Zelte zum schlafen zurückgezogen hatten. |
Sonntag, der 25.6.2005
In der letzten Nacht wurden wir aus dem Schlaf gerissen, als versucht wurde, Sachen aus den Zelten zu stehlen. Nachdem wir festgestellt hatten, dass zum Glück bei uns keine Schäden vorlagen, ging es noch für wenige Stunden zurück in den Schlaf.
Sonntagmorgen ging es um 10 Uhr mit dem Wettkampf weiter. Alle Sportler mussten am Sonntag noch einmal in die Fluten steigen und fischten die eine und andere Medaille und Urkunde aus dem Wasser. Sogar Bestzeiten waren erfreulicher Weise von fast allen zu verzeichnen
Nachdem auch die letzte Strecke erfolgreich geschwommen wurde, mussten noch die Sachen zusammengesucht und die Zelte abgebaut werden. Gegen 15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zurück nach Berlin.
Allerdings kamen wir in Berlin nur noch zu acht an, da Antonia ab dem Rasthof Stolpe die Weiterfahrt mit ihren Eltern vorzog.
Um 18 Uhr kam der Rest der Bande wieder an der geliebten Schwimmhalle an und wurde von den überglücklichen Eltern in Empfang genommen. Gleich wurden die ersten Eindrücke ausgeplaudert und stolz die Medaillen und Urkunden präsentiert.
Geschrieben wurden die Beiträge von: Alex, Sandra, Jessica, Hauke, Henriette, Antonia; zusammengefasst wurden sie von Martin Patzwaldt
|
|